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Detailergebnis zu DOK-Nr. 43953

Projektbezogene Anwendungen von Geoinformationssystemen in der Umweltplanung

Autoren
Sachgebiete 0.3 Tagungen, Ausstellungen
5.7 Landschaftsgestaltung, Ökologie, UVP, Auswirkungen des Klimawandels

Schriftenreihe des Westfälischen Amtes für Landes- und Baupflege H. 8, 1994, 112 S., zahlr. B, T, Q

In dem Bericht über einen Workshop des "Nordrhein-Westfälischen Arbeitskreises Informations- und Wissensverarbeitung in der Umweltplanung" aus Vertretern von Fachbehörden, Universitäten und der Wirtschaft werden Projekte vorgestellt, die unter Anwendung von Geoinformationssystemen bearbeitet worden sind. Es handelt sich um Systeme zur geographischen Information, zur kommunalen Umweltinformation, zur GPS-gestützten Felderfassung eines Bestandskatasters, zum Einsatz in der Landschaftsplanung, zur Erfolgskontrolle von Kompensationsmaßnahmen und zur Modellierung von Kaltluftbewegungen. Geoinformationssysteme sind rechnergestützte Auswertungen digitalisierter raumbezogener Daten. Sie werden erfaßt, gespeichert, analysiert, organisiert und modelliert um numerisch und graphisch abrufbar zu sein. Erfaßt werden Objekte aus dem Bereich "Tier und Pflanze" denen gemeinsam ist, daß sie einen räumlichen Bezug haben und andererseits thematisch charakterisiert sind. Indikatorenkonzepte sind hilfreich, weil nie alle Daten eines Systems vollständig erfaßbar sind. Es genügt eine ausreichende Analyse zwischen einzelnen Komponenten und dem System. Bewertungen gründen sich auf die Zusammenfassung von Einzelinformationen nach bestimmten Regeln. Sie sind der Schritt von der Sach- zur Wertebene. Er kann nur gegangen werden, wenn einerseits ausreichende fachliche Sachkenntnis über das Objekt und andererseits ein Beurteilungsvermögen des Wertes aufgrund vergleichbarer festgestellter Wirkfaktoren vorliegen.