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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82455

Analyse der Designvariablen hochmodifizierter Bindemittel für langlebigere Straßen (Orig. engl.: Analysis of design variables of highly modified asphalt binders for longer-lasting roads)

Autoren F. Moreno-Navarro
R. Tauste
G. García-Travé
M.C. Rubio-Gámez
Sachgebiete 9.1 Bitumen, Asphalt
11.1 Berechnung, Dimensionierung, Lebensdauer

Road Materials and Pavement Design 26 (2025) Supplement 1: EATA 2025, S. 464-480, 12 B, 7 T, zahlr. Q. − Online-Ressource: verfügbar unter: 10.1080/14680629.2025.2482866

Hochmodifizierte Bindemittel (HiMA) verbessern die Haltbarkeit von Straßenbelägen. Ihr Gehalt an Polymeren und Additiven wirft jedoch Umweltbedenken auf. Um dauerhafte Asphaltschichten zu optimieren, wurden zwölf HiMAs, die sich in ihrer Zusammensetzung und Verarbeitung unterscheiden, anhand der Parameter Nadelpenetration (EN 1426), Erweichungspunkt (EN 1427), Lagerstabilität (EN 13399) und Multiple Stress Creep and Recovery Test (MSCRT, EN 16659) einschließlich des ElaStiLe-Protokolls untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Variationen in der Zusammensetzung nur minimal auf die Nadelpenetration und den Erweichungspunkt auswirken, die Lagerstabilität, die Verarbeitbarkeit und das rheologische Verhalten jedoch maßgeblich beeinflussen. HiMAs, die mit 8,0 % hochvinylhaltigem SBS-Polymer, 0,5 % Polyphosphorsäure (PPA) und 0,1 % Schwefel hergestellt und einem 240-minütigen Aufschluss unterzogen wurden, schnitten besser ab als herkömmliche polymermodifizierte Bindemittel.