Detailergebnis zu DOK-Nr. 82407
Lebenszykluskosten bei Technologien der in-situ-Verjüngung und des offenporigen Warmasphalts (Orig. engl.: Lifecycle costs of in-situ rejuvenation and warm-mix porous asphalt technologies)
| Autoren |
M.H. Celebi A. Singh A. Varveri |
|---|---|
| Sachgebiete |
2.2 Unterhaltungskosten 12.1 Asphaltstraßen |
Advances in Materials and Pavement Performance Prediction IV: Contributions to the 4th International Conference on Advances in Materials and Pavement Performance Prediction (AM3P 2025), 7-9 May, 2025, Vienna, Austria. Wien: TU Wien, Institut für Verkehrswissenschaften, Forschungsbereich Straßenwesen, 2025, S. 366-369, 3 B, 1 T, zahlr. Q. − Online: https://doi.org/10.37425/9259
Die Entscheidungsträger von Straßenbauverwaltungen haben die Aufgabe, die zur Verfügung stehenden Budgetmittel aus ökologischer und ökonomischer Sicht effizient einzusetzen. Dazu leisten Analysen der Lebenszykluskosten (Lifecycle cost analysis LCCA) einen wichtigen Beitrag. LCCA sind eine strukturierte Methode zur Schätzung der Kosten des Baues und der Unterhaltung einer Straßenbefestigung über deren gesamte Lebensdauer. Im Sinne der Nachhaltigkeit verfolgen die Straßenbauverwaltungen zunehmend die Strategie der Wiederverwendung von Ausbaumaterial. Unter diesem Aspekt werden in den im Bericht dargestellten Untersuchungen die LCCA auf vier verschiedene Bau- und Erhaltungsweisen angewandt: Oberflächenerneuerung mit Heißasphalt (1); Verjüngung über Heißasphalt (2); Oberflächenerneuerung mit Warmasphalt (3); Verjüngung über Warmasphalt (4). Die Methodik wird beschrieben. Dabei werden die relevanten Kostenarten in einem Flussdiagramm dargestellt. Es wird resümiert, dass die LCCA nicht allein zur Entscheidungsfindung dienen können. Vielmehr müssen ökologische und soziale Aspekte einbezogen werden.