Detailergebnis zu DOK-Nr. 82380
Rolle der Straßenbauverwaltung innerhalb des Katastrophenschutzes – Erkenntnisse aus der Flutkatastrophe im Ahrtal
| Autoren |
M. Fensterseifer |
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| Sachgebiete |
0.3 Tagungen, Ausstellungen 1.1 Organisation 16.1 Organisation, Tourenplanung |
Kolloquium Straßenbetrieb 2025, 23./24. September 2025, Karlsruhe. Köln: FGSV Verlag, 2025, USB-Stick (Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) (FGSV 002/144), 8 S., 4 B
Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat gezeigt, dass die Straßenbauverwaltung im Katastrophenfall eine Schlüsselrolle spielt. Straßen und Brücken sind die Lebensadern jeder Hilfsmaßnahme – ohne funktionierende Verkehrswege können weder Rettungskräfte noch Hilfsgüter die betroffenen Gebiete erreichen. Neben der akuten Beseitigung von Schäden ist die Straßenbauverwaltung entscheidend für die schnelle Wiederherstellung von Zufahrten, Umleitungen und Übergängen. Sie bringt dabei nicht nur technisches Know-how, sondern auch die notwendige Ausrüstung und Organisation mit, um in kürzester Zeit handlungsfähig zu sein. Die enge Zusammenarbeit mit Katastrophenschutz, Feuerwehr, THW und anderen Akteuren ist dabei unverzichtbar. Ereignisse wie im Ahrtal verdeutlichen, dass die frühzeitige Einbindung der Straßenbauverwaltung in Krisenstrukturen über den Erfolg von Rettungs- und Wiederaufbaumaßnahmen mitentscheidet. Umso wichtiger ist es, diese Rolle klar zu definieren, zu stärken und gezielt auf zukünftige Extremereignisse vorzubereiten.