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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82504

Integrierte städtische Straßennetzgestaltung – „Bündelung der Verbindungsverkehre“ und „Flächenhafte Verkehrsberuhigung“!?

Autoren G.-A. Ahrens
Sachgebiete 5.3 Stadtverkehr (Allgemeines, Planungsgrundlagen)
5.9 Netzgestaltung, Raumordnung

Straßenverkehrstechnik 69 (2025) Nr. 12, S. 791-795, 4 B, zahlr. Q

Ausgehend von der Entwicklung der städtischen Straßennetzgestaltung seit den 1970er-Jahren in die heutigen gewandelten Ansätze einer integrierten Verkehrsplanung wird an die Bedeutung der Grundprinzipien einer möglichst sicheren Bündelung des Kfz-Verkehrs auf Vorfahrtstraßen (arterials) und einer flächenhaften Verkehrsberuhigung in den verbleibenden Erschließungsstraßen (environments) erinnert. Vielerorts bestehen noch immer Sicherheitsdefizite im Netz der Vorfahrtstraßen vor allem für Fußgänger und Radfahrer und eine flächenhafte Verkehrsberuhigung wird nicht überall konsequent verfolgt. Vor dem Hintergrund auch in der kommunalen Verkehrspolitik zunehmend polarisierter Diskussionen wird befürchtet, dass fachliche und rechtliche Ansprüche an die planerische Abwägung und straßenverkehrsbehördliche Ermessensentscheidungen zurzeit und künftig relativiert werden könnten. Im Fazit wird empfohlen, welche ausgewählten Aspekte bei der heutigen Straßennetzgestaltung – vor allem auch im Rahmen von Erhaltungs- und Sanierungsmaßnahmen – besondere Beachtung verdienen.