Detailergebnis zu DOK-Nr. 82470
Transformative Planungskapazitäten im transformativen Wandel der Mobilitätssysteme (Orig. engl.: Transformative planning capacities in the transformative change of mobility systems)
| Autoren |
I. Grundel K. Trygg |
|---|---|
| Sachgebiete |
0.2 Verkehrspolitik, Verkehrswirtschaft 5.3 Stadtverkehr (Allgemeines, Planungsgrundlagen) |
Raumforschung und Raumordnung 83 (2025) Nr. 6, S. 493-505, 2 T, zahlr. Q.- Online: https://doi.org/10.14512/rur.3074
Es gibt eine zunehmende Dringlichkeit, die anhaltende Klimakrise zu bewältigen. Neue Innovationen, Politiken, Werkzeuge und Verhaltensänderungen im Zusammenhang mit unseren Transportsystemen, insbesondere die Notwendigkeit, die Abhängigkeit der Menschen vom Auto zu verringern, sind notwendig. In jüngster Zeit ist die Neugestaltung der Stadtplanung durch städtebauliche Experimente zur Reduzierung der Autoabhängigkeit in vielen Städten zu einem gängigen Planungsinstrument geworden. Dieser Beitrag behandelt, wie schwedische Gemeinden Innovationen im Transport- und Mobilitätsbereich durch urbane Experimente umsetzen, und zeigt ihre Arbeit mit Mobilitätshubs. Es galt zu verstehen, wie die Gemeinden mit urbanen Experimenten hin zu transformativen Veränderungen arbeiten. Das empirische Material basiert auf Interviews und Workshops mit Gemeindevertretern und Planern sowie einer Analyse von Strategiepapieren in den Gemeinden. Die Ergebnisse zeigen, dass der Einfluss lokaler Bedingungen und des Planungsumfelds wichtig dafür ist, wie transformative Planung praktiziert wird. Die Kommunikation über zukünftige Visionen und Ziele ist ein wichtiger Aspekt bei der Implementierung neuer Instrumente für den Wandel. Die Umsetzung neuer Innovationen im Mobilitätssektor erfordert möglicherweise neue Governance-Modelle, um konsistentere Planungsinstrumente zu erreichen und bestehende Normen und Strukturen infrage zu stellen.