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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82758
Effizienzsteigerung: Möglichkeiten der Kostenoptimierung im Winterdienst
| Autoren |
H. Hanke |
|---|---|
| Sachgebiete |
16.4 Winterdienst 0.2 Verkehrspolitik, Verkehrswirtschaft |
VKS News (2026) Nr. 302, S. 5-9
Gerade im Bereich der Kommunen ist die Kassenlage zunehmend schwieriger, sodass alle Ausgaben immer wieder auf den Prüfstand gestellt werden müssen. Dies gilt natürlich auch für den kommunalen Winterdienst, der nicht unerhebliche Kosten verursacht. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass der Winterdienst der Daseinsvorsorge, der Wirtschaftskraft der Kommune und der Sicherheit der Menschen dient. Diese Aspekte dürfen beim Sparen nicht in Mitleidenschaft gezogen werden, außerdem darf ein billiger Winterdienst nicht auf Kosten der Umwelt gehen. Vor allem sind aber auch die gesetzlichen Vorgaben zur Streupflicht zu berücksichtigen, die ein Mindestniveau des Winterdienstes vorgeben. Es gilt also auch im Winterdienst: intelligent sparen! Das bedeutet, dass der Winterdienst dort eingeschränkt oder minimiert werden kann, wo dies rechtlich möglich ist und das öffentliche Leben nicht negativ beeinflusst. Zudem sollte man bei den verbleibenden (gesetzlich notwendigen) Leistungen alle Möglichkeiten der Optimierung ausschöpfen, um diese möglichst effektiv und kostengünstig zu erbringen. Aus den vorstehenden Grundsätzen ergeben sich die nachfolgenden Maßnahmen, die zur Kostenreduzierung geprüft und umgesetzt werden sollten: Einschränkung des Streckennetzes für den Straßenwinterdienst, Einschränkung der Strecken und Flächen für den Fußgänger-Winterdienst, Übertragung des Winterdienstes auf die Anlieger, Einsatz optimaler Räum- und Streutechniken und Optimierung der Winterdienst-Organisation.