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Detailergebnis zu DOK-Nr. 83013

Einfluss großer Anteile ezyklierter Gesteinskörnungen auf die Hochtemperaturdruckfestigkeit von Beton

Autoren S. von Wehren
A. Jalaeyan
J. Lyzwa
T. Leusmann
J. Zehfuß
Sachgebiete 9.3 Zement, Beton, Trass, Kalk
9.14 Ind. Nebenprodukte, Recycling-Baustoffe
0.16 Klimaschutz, Nachhaltige Entwicklung, Ressourcenschonung, Lebenszyklusbetrachtung, Ökobilanz

Bauingenieur 101 (2026) Nr. 6, S. 145-153, 9 B, 3 T, zahlr. Q

Im Beitrag wird das Hochtemperaturverhalten von Betonen mit großem Anteil rezyklierter Gesteinskörnungen in Bezug auf die Druckfestigkeit untersucht, wobei der Anteil an natürlicher Gesteinskörnung sukzessive durch rezyklierte Gesteinskörnung ersetzt wird. Grundlage bilden die Anforderungen an rezyklierte Gesteinskörnungen gemäß DIN EN 12620 sowie die nationalen Regelungen zum Einsatz von R-Beton nach DIN 1045-2. Die DIN 1045-2 begrenzt den zulässigen Anteil grober rezyklierter Gesteinskörnungen auf maximal 45 % für Typ 1 beziehungsweise 35 % für Typ 2. Für die Bemessung im Brandfall wird der Anteil der rezyklierten Gesteinskörnungen gemäß DIN EN 1992-1-2 auf 20 % begrenzt, wobei im Nationalen Anhang zu DIN EN 1992-1-2 eine Erweiterung auf bis zu 25 % vorgesehen ist. Für Betone mit größeren Substitutionsraten sind experimentelle Nachweise erforderlich. Die Ergebnisse der Hochtemperaturversuche zeigen, dass Betone mit rezyklierten Gesteinskörnungen auch bei hoher Temperatureinwirkung vergleichbare Leistungsfähigkeiten zeigen wie Betone mit natürlicher Gesteinskörnung.