Dieser Download ist nicht möglich!
DOK Straße
Zurück Vor

Detailergebnis zu DOK-Nr. 79846

Mobility Impacts (Ausgabe 01.2023)

Autoren
Sachgebiete 5.3 Stadtverkehr (Allgemeines, Planungsgrundlagen)

Hamburg: DVV Media Group, 2023, 43 S., zahlr. B, T. - ISBN 978-3-96892-195-2

On-Demand-Verkehr, Ride-Pooling, Mikromobilität – die Liste der Buzzwords, die uns allein das Feld der Mobilität in den vergangenen Jahren beschert hat, ist schier unendlich. In einigen Bereichen hat sich die Euphorie schon wieder etwas gelegt, ist man doch inzwischen auch auf den Boden der Realität zurückgekommen. E-Scooter an jeder Straßenecke lösen dann doch nicht alle Probleme der Verkehrswende. Dennoch ist der aktuelle Zeitpunkt auch ein besonders interessanter, denn so langsam kristallisiert sich heraus, was gut funktioniert hat, aber auch, wo es kleine Anpassungen erfordert oder vielleicht sogar einen kompletten Reset und Neustart benötigt. On-Demand-Verkehre (ODV) nahmen den Betrieb häufig im städtischen Raum auf, versprach man sich von diesem Vorgehen doch den größten Kundenpool. Mittlerweile hat sich jedoch gezeigt, dass solche Lösungen auch besonders große Potenziale im ländlichen Raum entwickeln können. Am Beispiel des Dalli, dem ersten vollwertigen ODV im ländlichen Raum Brandenburgs, zeigt Jannis Mossmann, wie On-Demand den ÖPNV sinnvoll ergänzen und den Mobilitätsbedarf in dünn besiedelten Gebieten effizient bedienen kann. Auch die Einführung des 9-Euro-Tickets im Jahr 2022 klang zunächst nach einer guten Idee – bezahlbare Mobilität für alle. Auswertungen zeigten jedoch, dass gerade in den einkommensschwächeren Zielgruppen die Nutzung deutlich hinter den Erwartungen zurückblieb. In der Ausgabe 01.2023 der Zeitschrift Mobility Impacts mit zwölf Beiträgen wird das Projekt Mobilelnclusion vorgestellt, welches sich dem Problem der mobilitätsbezogenen sozialen Exklusion widmet. Im Beitrag von Frank Muth geht es darum, warum es mehr als das 49-Euro-Ticket benötigt, um auch einkommensarme Bürger in der Verkehrswende mitzudenken. Ein Erfolgsprojekt wiederum ist das Mikrodepot der Hamburger Hochbahn im Rahmen des RealLabHH. Das Ziel des Projekts war die Erprobung eines neuen Modells für Warenlogistik mitten in der Hamburger Innenstadt.