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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82816

Betrachtung der Auswirkungen von Kommunikationsverzögerungen auf die Sicherheit beim kooperativen automatisierten Fahren (Orig. engl.: Considerations on the impact of communication delays on safety in cooperative automated driving)

Autoren S. Matsumoto
O. Alparslan
K. Sato
Sachgebiete 6.7.3 Automatisiertes und Autonomes Fahren
6.3 Verkehrssicherheit (Unfälle)

Springer Nature: International Journal of Intelligent Transportation Systems Research 24 (2026), S. 45-52, 9 B, 6 T, zahlr. Q. - Online unter: https://link.springer.com/journal/13177

In den letzten Jahren wurden bei der Forschung zum kooperativen automatisierten Fahren bedeutende Fortschritte erzielt. Die Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation (V2V) ermöglicht den Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen, wodurch Verkehrsunfälle vermieden und der Verkehrsfluss optimiert werden sollen. In der Studie wurden die Auswirkungen von Kommunikationsverzögerungen auf die Sicherheit quantitativ bewertet: es wurde ein Szenario simuliert, in dem ein vernetztes Fahrzeug auf einer Autobahn eine Notbremsung durchführt und die Fahrspur wechselt. Die Analyse ergab, dass Fahrzeuge mit zunehmenden Kommunikationsverzögerungen stärker abbremsen müssen, was das Risiko erhöht, festgelegte Sicherheitsstandards nicht zu erfüllen. Umgekehrt zeigte sich, dass eine Verlängerung der Kommunikationsreichweite die Häufigkeit plötzlicher Bremsmanöver verringert. Diese Ergebnisse legen nahe, dass die Optimierung sowohl des Zeitpunkts als auch der Reichweite der Kommunikation unerlässlich ist, um die Sicherheit und Effizienz des automatisierten Fahrens zu gewährleisten, bei dem mehrere Fahrzeuge koordiniert zusammenarbeiten. Dies trägt zur Verbesserung sowohl der Sicherheit als auch der Effizienz in intelligenten Mobilitätssystemen bei.