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Detailergebnis zu DOK-Nr. 79526

Nachhaltige Mobilität in Stadt und Region mit Interreg B: Fördermöglichkeiten der transnationalen Zusammenarbeit 2021-2027 für den Bereich Verkehr und Mobilität

Autoren
Sachgebiete 5.0 Allgemeines (Verkehrsplanung, Raumordnung)
5.3 Stadtverkehr (Allgemeines, Planungsgrundlagen)

Bonn: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, 2022, 22 S., zahlr. B, Q, Anhang. – ISBN 9978-3-98655-009-7. - Online-Ressource: verfügbar unter: http://www.bbsr.bund.de

In allen Regionen Europas hat Mobilität einen großen Einfluss auf die Lebensqualität der Menschen. In ländlichen Räumen entscheidet die Verkehrsanbindung mit darüber, ob Angebote der Daseinsvorsorge wie Schulen, Krankenhäuser, Theater erreichbar sind, die Menschen problemlos zu ihren Arbeitsplätzen pendeln können und ob Firmen sich ansiedeln. In Großstädten tragen ein reibungsloser Nahverkehr, kurze Wege mit ausgebauten Fuß- und Radwegen sowie komfortable Umsteigemöglichkeiten dazu bei, öffentliche Räume mit hoher Aufenthaltsqualität zu schaffen – ohne Luftverschmutzung, Lärm und Unfälle. Aber egal ob in peripheren oder in Ballungsräumen, ob den Personen- oder den Güterverkehr betreffend – Projekte im Verkehrsbereich berühren immer verschiedene Bereiche; etwa Natur- und Lärmschutz, CO2-Minderung oder das Mobilitätsverhalten der Menschen. Gleichzeitig überschreiten sie fast immer die Verwaltungsgrenzen von Städten, Regionen und Nationalstaaten. Angesichts dessen sind die Interreg B-Programme sehr gut geeignet, um die Herausforderungen der Regionen und Städte im Verkehrs- und Mobilitätsbereich anzugehen: Dort arbeiten die Projektpartner in länderübergreifenden Großräumen zusammen, die ähnliche geografische Voraussetzungen und damit auch Probleme und Potenziale haben. Die Programmräume ermöglichen es, verkehrliche Verflechtungen im größeren Zusammenhang zu betrachten. Außerdem zielt die transnationale Zusammenarbeit auf eine fachübergreifende Themenbearbeitung ab und befördert das Voneinander-Lernen. Dadurch trägt sie dazu bei, wirtschaftliche und gesellschaftliche Unterschiede zwischen den Regionen Europas abzubauen. In der Förderperiode 2021 bis 2027 stellt die Europäische Union (EU) eine integrierte räumliche Entwicklung wieder mehr in den Vordergrund. Die Broschüre ist Teil einer fünfteiligen Themenreihe, weitere Hefte liegen für die Bereiche Klimaschutz, Soziales, Innovation und für integrierte räumliche Vorhaben vor.