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Liegende Kopfbolzendübel unter Längsschub in Stahlbetonplatten | |
15.279 | |
IDN 706799 | |
Forschungsstelle |
Universität Stuttgart, Institut für Konstruktion und Entwurf (Prof. Dr.-Ing. U. Kuhlmann) |
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Bearbeiter |
Kuhlmann, U. Breuninger, U. |
Auftraggeber |
Bundesministerium für Verkehr, Bonn |
Stand | Abschluss: Januar 1999 |
Sind Kopfbolzendübel in der Betonplatte liegend angeordnet, wirkt bei einer Längsschubbeanspruchung der Verbundfuge Spaltzug in Plattendickenrichtung. Durch den Spaltzug entstehen Risse im Stahlbeton. Im Gegensatz zum stehenden Kopfbolzendübel wird die Rißbildung nicht behindert, da die Ausdehnung der Platte in Dickenrichtung sehr begrenzt und eine Netzbewehrung in Dickenrichtung nicht vorhanden ist. Neben den Kopflbolzenabmessungen hat die Dicke der Platte bzw. der Randabstand des Dübels entscheidenden Einfluß auf die Tragfähigkeit der Verbindung. Auch der Achsabstand der Dübel untereinander wirkt sich auf die Tragfähigkeit aus. Zusätzlich beeinflussen die Größe und Lage der Bewehrungsstähle die Tragfähigkeit. Zur Untersuchung des Einflusses der verschiedenen Konstruktionsparameter auf die Tragfähigkeit liegender Kopflbolzendübel werden Versuche und Finite-Elemente- Untersuchungen durchgeführt. Es wird eine Gleichung zur Bestimmung der mittleren Tragfähigkeit liegender Kopflbolzendübel unter Längsschubbeanspruchung in Abhängigkeit verschiedener Parameter entwickelt. Darauf aufbauend wird eine Gleichung zur Ermittlung des Bemessungswiderstandes nach Eurocode 4 vorgeschlagen. Die Duktilität liegender Kopfholzendübel überschreitet die Anforderungen nach Eurocode 4 bei weitem. |
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Veröffentlichung |