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Nachhaltiger HighTech-Asphalt: Schadstoff- und lärmmindernd mit neuer Materialverarbeitung und -überwachung (NaHiTAs)
13N13109
IDN 0
Forschungsstelle Müller-BBM GmbH, Planegg
Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG, Karlsruhe
Technische Universität Berlin, Institut für Bauingenieurwesen (Prof. Dr. rer. nat. D. Stephan)
ASPHALTA Prüf- und Forschungslaboratorium GmbH, Berlin
TPA GmbH, Gruppe PSS - ProzessStabilität im Straßenbau, Bad Hersfeld
MOBA Mobile Automation AG, Limburg
Technische Hochschule, Köln (Prof. Dr.-Ing. A. Ulrich)
Fayat Bomag GmbH Co. KG, Boppard
F.C. Nüdling Betonelemente GmbH & Co. KG
Bearbeiter
Auftraggeber Bundesministerium für Bildung und Forschung, Berlin
Stand Beginn: Juli 2015

Das Ziel des Projekts liegt in der Konzeption von nachhaltigen Verkehrswegen in der Asphaltbauweise durch die Schaffung photokatalytischer Eigenschaften zur Reduzierung der Schadstoffbelastung, durch die Minderung des verkehrsbedingten Lärmpegels, durch eine dauerhafte Konzeption sowie durch angepasste Verarbeitungs- und Überwachungstechniken. Zum Erreichen dieser Ziele wurden folgende Ansätze erarbeitet: Die Reduzierung der Schadstoffbelastung erfolgt durch Konzeption eines photokatalytischen Granulats, das durch zwei getrennte Ansätze hergestellt wird. Dabei wird zum einen Titandioxid (TiO2) an natürliche Gesteinskörnung angebunden, während zum anderen ein synthetisches Einbaumaterial aus gebrochenem UHPC gewonnen wird. Neben der Untersuchung eines Einflusses des TiO2 auf die Bitumenalterung soll weiterhin die Wirkung marktüblicher Verjüngungsmittel zur Optimierung der Dauerhaftigkeit analysiert werden. Die Lärmreduzierung erfolgt durch die Konzeption einer lärmmindernden Textur, die durch die Modellierung der Reifenabrollprozesse unterstützt wird. Zudem wird die Dauerhaftigkeit der lärmmindernden Textur durch die Erweiterung des Pavement-Management-Systems (PMS) bewertet. Durch Anwendung eines neuen Einbauverfahrens zur Einarbeitung des photokatalytischen Einbaumaterials in die zeitgleich eingebaute Fahrbahnoberfläche sollen die angestrebten neuen Eigenschaften der Asphaltdeckschicht erreicht werden. Ein mobiles Qualitätsmesssystem, angeordnet an einer Walze, soll schon während des Einbauprozesses die vorgegebene Fahrbahngriffigkeit, Lärmabsorbtion, Fahrbahnhelligkeit und -oberflächenstruktur gezielt ermitteln.

Veröffentlichung