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0503 434
Untersuchung von Möglichkeiten zur Verbesserung des ÖPNV einschließlich des SPNV der DB unter besonderer Berücksichtigung einer Stichbahn in einem mittleren Verdichtungs- und ländlichen Raum, dargestellt am Beispiel des Landkreises Tübingen - Phase III: W
70.216/87
IDN 706336
Forschungsstelle Kommunalentwicklung Baden-Württemberg GmbH, Stuttgart
Bearbeiter Schäfer, D.
Mauch, P.
Neu, M.
Auftraggeber Bundesministerium für Verkehr, Bonn
Stand Abschluss: April 1994

1982 wurde die Arbeitsgemeinschaft Kommunalentwicklung Baden-Württemberg GmbH und die Studiengesellschaft Nahverkehr mit dem Forschungsvorhaben ÖPNV-Modelluntersuchung Kreis Tübingen beauftragt. Das Forschungsvorhaben gliederte sich in drei Phasen: Phase 1: Bestandsaufnahme und Planungsziele für eine Nahverkehrskonzeption (vgl. 70.070/81, Abschluss: 1983); Phase 2: Planung und Umsetzung eines Nahverkehrsmodells (vgl. 70.132/84, Abschluss: 1986); Phase 3: Vierjähriger Probebetrieb mit wissenschaftlicher Begleitung zwischen 1986 und 1990. Der Schlussbericht fasst die wichtigsten Fakten und Ergebnisse dieses Forschungsvorhaben zusammen und wurde noch durch die Untersuchung zum Stadtverkehr Tübingen sowie der Möglichkeiten zur Einflussnahme auf den motorisierten Individualverkehr im Stadtgebiet von Tübingen erweitert. Er gliedert sich in fünf Abschnitte. In Kapitel 1 - 4 werden die Rahmenbedingungen, Planungsziele, Planungsinstrumente des Nahverkehrsmodells Kreis Tübingen und deren Umsetzung behandelt. Das fünfte Kapitel befasst sich mit der Problematik der Ammertalbahn bzw. deren Stellung im Rahmen des Forschungsvorhaben. Im sechsten Kapitel wird der Stadtbusverkehr der Universitätsstadt Tübingen sowie mögliche Einflussnahmen auf den motorisierten Individualverkehr im Stadtgebiet untersucht. Im Kapitel 7 werden die Organisationsstrukturen des Stadtverkehrs und des Nahverkehrsmodells Tübingen miteinander verglichen und Gestaltungsvorschläge zur zukünftigen Organisation gemacht. Das Kapitel 8 versucht, einen Ausblick zu geben und die drei isoliert betrachteten Teilgebiete untereinander zu verknüpfen und damit Auskunft über die Wechselwirkungen der im ÖPNV angewandten Maßnahmen im gesamten Gebiet zu geben und ihren Nutzen für Fahrgäste, Betreiber und Kommunen zu beschreiben.

Veröffentlichung