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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82386

Neue Winterdienst-Strategien zur Optimierung von Effektivität und Nachhaltigkeit im Winterdienst

Autoren H. Hanke
Sachgebiete 0.3 Tagungen, Ausstellungen
16.4 Winterdienst

Kolloquium Straßenbetrieb 2025, 23./24. September 2025, Karlsruhe. Köln: FGSV Verlag, 2025, USB-Stick (Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) (FGSV 002/144), 11 S., 8 B, 1 T, 3 Q

Der Winterdienst ist elementarer Bestandteil unseres Wirtschaftslebens. Auf dem deutschen Straßennetz gewährleistet er Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss sowie die Wirtschaftskraft des Landes. Neben dieser wichtigen Funktion hat der Winterdienst folgende Rahmenbedingungen zu beachten: Rechtliche Vorgaben (Streupflicht), Kosten und Wirtschaftlichkeit sowie den Umweltschutz. Die Weiterentwicklung des Winterdienstes findet in diesem Spannungsfeld statt und strebt an, diese Ansprüche immer besser zu erfüllen. Mit der konsequenten Umsetzung einer vorbeugenden Streuung, das heißt, bevor sich die Glätte überhaupt erst bildet, können die bisherigen herkömmlichen Winterdienst-Strategien abgelöst und erheblich optimiert werden. Grundsatz ist dabei, dass die Streuung von Salz rechtzeitig erfolgt, bevor sich die Glätte auf der Fahrbahn bildet. Dies ist immer dann möglich, wenn die Glätte mit hoher Sicherheit erwartet werden kann und vorhandene Feuchtigkeit auf der Fahrbahn bei sinkenden Temperaturen (unter 0 °C) zu überfrieren droht. Das heißt, bei drohender Reif- und Eisglätte. Auch bei Eisregen (Glatteis) ist eine vorbeugende Streuung sinnvoll. Dabei wird diese Streuung optimal mit FS100 durchgeführt, da dies am besten verteilt werden kann, am besten und längsten auf der Fahrbahn haftet und optimal wirkt. Mit geringsten Salzmengen kann so eine optimale Wirkung erzielt werden. So wurde im Laufe der Zeit eine völlig neue Winterdienst-Strategie mit den Kernelementen vorbeugendes Streuen und FS100 abgeleitet, die nunmehr auch im neuen „Merkblatt für den Winterdienst auf Straßen“ eindeutig vorgegeben ist.