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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82387

Umsetzung der Elektromobilität im Winterdienst am Beispiel einer Kommune

Autoren S. Jütte
Sachgebiete 0.3 Tagungen, Ausstellungen
16.4 Winterdienst

Kolloquium Straßenbetrieb 2025, 23./24. September 2025, Karlsruhe. Köln: FGSV Verlag, 2025, USB-Stick (Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) (FGSV 002/144), 7 S., 10 B

Elektrische Antriebe sind in kommunalen Anwendungen nicht mehr wegzudenken. Der vor über 100 Jahren entwickelte batterieelektrische Antrieb für Fahrzeuge erlebt gerade eine Renaissance. Dabei hat sich an den Vorteilen dieser Antriebsform nicht grundlegend etwas geändert. Damals wie heute bestechen E-Antriebe durch ihre einfache Bauform und damit verbundene Robustheit. Der Nachteil der fehlenden Leistungsdichte im Speicher und damit verbundenen Einschränkung bei der Nutzung, wurde in den letzten 100 Jahren maßgeblich verbessert. Durch stetig steigende Abgasnormen steigt der Aufwand bei Verbrennungsmotoren zur Einhaltung der Emissionsgrenzen zunehmend, sodass batterieelektrische Anwendungen mittlerweile für viele Anwendungen erhebliche technologische und mitunter auch wirtschaftliche Vorteile bieten. Vergleichsweise kleine Unternehmen haben durch praxistaugliche Umbaulösungen teilweise neue Maßstäbe gesetzt und die großen OEMSs zur Erweiterung der eigenen Produktpalette animiert. War insbesondere bei Lkw und Transportern der etablierten Hersteller die Auswahl für kommunale Anwendungen sehr eingeschränkt, so hat sich die Produktverfügbarkeit und Vielfalt mittlerweile erheblich verbessert.