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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82426

Ultrafeine Partikel in Elektro-, Gas- und Dieselbussen im öffentlichen Nahverkehr von Bogotá (Kolumbien) (Orig. engl.: Ultrafine particles on electric, gas, and diesel buses in the mass transit buses of Bogotá, Colombia)

Autoren D.A.V.R. Romero
C.V.D. Grados
Sachgebiete 5.3.4 Öffentlicher Personennahverkehr
6.9 Verkehrsemissionen, Immissionsschutz
6.10 Energieverbrauch, Elektromobilität

Transportation Research Record (TRR): Journal of the Transportation Research Board Vol. 2678, H. 8, 2024, S. 46-56, 12 B, 9 T, zahlr. Q. - Online unter: https://journals.sagepub.com/home/trr

Die Konzentration von verkehrsbedingten Luftschadstoffen (traffic-related air pollutants, TRAPs) in Verkehrsmikroumgebungen gewinnt heute in vielen Megastädten mit hoher Bevölkerungsdichte, intensivem Verkehr und langen Fahrtzeiten an Bedeutung. Diese Bedingungen können die Belastung durch TRAPs verstärken und Probleme für die öffentliche Gesundheit verschlimmern. Die TRAP-Konzentrationen in diesen Mikroumgebungen verändern sich aufgrund der Einführung sauberer Technologien. In dieser Studie vergleichen die Autoren die ultrafeinen Partikel, die in Diesel-, Gas- und Elektrobussen während ihres normalen Betriebs in Bogotá (Hauptstadt Kolumbiens, 7,9 Mio. Einwohner) gemessen wurden. Es wurde ein Miniatur-Diffusionsgrößenklassifikator (DiSCmini) verwendet, um die Konzentrationen ultrafeiner Partikel, die durchschnittliche Partikelgröße und die in der Lunge abgelagerte Oberfläche zu messen. Die Ergebnisse zeigten deutlich niedrigere Werte dieses Schadstoffs in Elektrobussen. Die Konzentration ultrafeiner Partikel pro Kubikzentimeter ist in Elektrobussen um etwa 41 % bzw. 27 % niedriger als in mit Diesel bzw. Gas betriebenen Bussen. Die in der Lunge abgelagerte Oberfläche ist in Elektrobussen ebenfalls geringer. Dennoch ist die durchschnittliche Partikelgröße in Elektrobussen nur um 10 % bzw. 18 % kleiner als in mit Diesel und Gas betriebenen Bussen.