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Quantifizierung jährlicher staubedingter Reisezeitverluste auf Bundesautobahnen - Störungsursache: Arbeitsstellen | |
1.153 | |
IDN 707213 | |
Forschungsstelle |
Universität Kassel, Fachgebiet Verkehrstechnik (Prof. Dr.-Ing. H. Zackor) |
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Bearbeiter |
Otto, J. Ober-Sundermeier, A. |
Auftraggeber |
Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen, Bonn |
Stand | Abschluss: Juni 2003 |
Der erste Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Erarbeitung der theoretischen Grundlagen der Berechnung von Reisezeitverlusten. Dazu zählen die Modellierung der Verkehrsnachfrage, die Schätzung der Kapazität der Arbeitsstellen-Engpässe sowie - aufbauend auf den beiden ersten Arbeitsschritten - die Modellierung des Verkehrsablaufs und der Stauentwicklung. Als wesentliche Neuerung ist in diesem Kontext die Einführung einer Funktion zur Verlagerung von Verkehrsnachfrage-Anteilen bei vorhandener Überlastung des Engpasses hervorzuheben. Mit diesem Ansatz soll der Tatsache Rechnung getragen werden, dass an stark überlasteten Arbeitsstellen - bedingt durch Verkehrsinformationen, aber auch durch Gewöhnungseffekte - nicht die volle zu erwartende Verkehrsnachfrage realisiert wird (räumliche/zeitliche Verlagerung) und damit auch entsprechend geringere Reisezeitverluste auftreten. Im zweiten Teil der Arbeit werden die Ergebnisse der Reisezeitverlustberechnung für die beiden Bezugsjahre 1998 und 2000 ausführlich dargestellt. Auf Grund der unterschiedlichen Datenverfügbarkeit erfolgt hier eine Unterscheidung nach Arbeitsstellen längerer Dauer über 14 Tage bzw. bis zu 14 Tagen sowie Arbeitsstellen kürzerer Dauer. An diese Ausführungen schließt sich eine Sensitivitätsanalyse an, in der der Einfluss der verschiedenen Eingangsdaten (z. B. Verkehrsführung, Zeitraum der Bauausführung) und Modellparameter (z. B. Verlagerungsfunktion, Variationskoeffizienten) untersucht wird. |
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Veröffentlichung | Informationen Forschung im Straßen- und Verkehrswesen: Straßenbau und Straßenverkehrstechnik, Lieferung Nr. 75, 2003 |