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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82379

Strategie der Autobahn GmbH zu alternativen Antrieben im Betriebsdienst

Autoren A. Apfelstädt
M. Graupner
Sachgebiete 0.3 Tagungen, Ausstellungen
1.1 Organisation
6.10 Energieverbrauch, Elektromobilität
16.7 Fahrzeuge, Maschinen, Geräte (Mechanisierung)

Kolloquium Straßenbetrieb 2025, 23./24. September 2025, Karlsruhe. Köln: FGSV Verlag, 2025, USB-Stick (Hrsg.: Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen) (FGSV 002/144), 11 S., 4 B

Die Autobahn GmbH verfolgt das Ziel, bis 2037 klimaneutral zu werden (Scope 1 und 2). Dafür wurde eine Drei-Säulen-Strategie zur Umstellung des Fuhrparks auf alternative Antriebe entwickelt: Elektrofahrzeuge: Erste erfolgreiche Tests mit elektrischen Winterdienstfahrzeugen und Sattelzugmaschinen zeigen eine hohe Effizienz und gute Praxistauglichkeit. Die Ladeinfrastruktur ist jedoch noch unzureichend ausgebaut. Wasserstofffahrzeuge: Eine erste Erprobung eines Brennstoffzellen-Lkw ist für die Wintersaison 2025/2026 in Vorbereitung. Die Technologie ist noch wenig verbreitet und infrastrukturell herausfordernd. Alternative Kraftstoffe (HVO 100): Sofort einsetzbar, hohe Akzeptanz, geringe Umrüstkosten. Das Pilotprojekt zur Umstellung auf HVO 100 in 20 Autobahnmeistereien zeigt positive technische und durch die Möglichkeit der Weiternutzung des Bestandsfuhrparks wirtschaftliche Ergebnisse. Die Autobahn GmbH setzt sich zum Ziel, die Ladeinfrastruktur auszubauen, weitere Fahrzeugtests durchzuführen und HVO 100 als Übergangslösung zu nutzen, um gesetzliche Quoten zu erfüllen und die Klimaziele zu erreichen.