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Detailergebnis zu DOK-Nr. 82469

Zwischen Frust und Freiheit: Mobilität junger Menschen. Ein Policy Paper mit Impulsen für eine zukunftsfähige Mobilität.

Autoren S. Langenohl
D. Wittowsky
Sachgebiete 0.2 Verkehrspolitik, Verkehrswirtschaft
5.0 Allgemeines (Verkehrsplanung, Raumordnung)
5.3.1 Stadt- und Verkehrsplanung
0.8 Forschung und Entwicklung

München: ADAC Stiftung, 2025, 7 B, zahlr. Q. - Online unter: https://stiftung.adac.de/

Die Studie aus dem Institut für Mobilitäts- und Stadtplanung der Universität Duisburg-Essen richtet ihren Fokus auf junge Menschen im Alter von 16 bis 27 Jahren, also auf jene, die inmitten tiefgreifender Umbrüche im Mobilitätssystem aufwachsen: Mobilitätswende, Digitalisierung und der Wandel hin zu nachhaltigen, vernetzten Mobilitätsformen prägen ihre Alltagsrealität. Ziel der Studie war es, mobilitätsbezogene Einstellungen, Verhaltensweisen und Zukunftsvorstellungen dieser Altersgruppe systematisch zu erfassen und einzuordnen. Mobilität ist für junge Menschen vor allem eines: ein funktionales Alltagsinstrument. Die Wahl des Verkehrsmittels erfolgt pragmatisch. 52 Prozent der 16- bis 27-Jährigen nennen Schnelligkeit als wichtigstes Kriterium bei der Verkehrsmittelwahl, gefolgt von Verlässlichkeit (48 Prozent), geringen Kosten (44 Prozent) und Flexibilität (43 Prozent). Umweltfreundlichkeit rangiert mit (lediglich) 12 Prozent auf Platz 12 von 15 möglichen Kriterien. Die Analysen der Studie verdeutlichen: Die junge Generation ist offen für Wandel, jedoch offenbar nicht in einer Treiberrolle. Ihre Haltung gegenüber Mobilität ist pragmatisch und funktional orientiert. Nachhaltigkeit, Innovation und gesellschaftliche Transformation werden grundsätzlich befürwortet, jedoch unter der Bedingung, dass Mobilitätsangebote alltagstauglich, zugänglich und verlässlich sind.